Bitte beachten Sie, dass der Begriff „kraniale Osteopathie“ für gewöhnlich eine sanfte Vorgehensweise in der Osteopathie bezeichnet und schlicht eine Hilfe für die Patienten darstellt, die nach Osteopathen suchen, die diese feineren Techniken erlernt haben. Diese Methode der Osteopathie ist gut für die Behandlung von Säuglingen und Kindern geeignet, da hier eine sanfte, unaufdringliche Vorgehensweise sicher und unterstützend ist.
In Großbritannien sind Osteopathen gesetzlich geregelte Angehörige des Gesundheitswesens, die zu den Primärversorgern zählen. Sie arbeiten in privaten Praxen und in Bereichen des staatlichen Gesundheitswesens. Alle Osteopathen sind qualifiziert, Säuglinge und Kinder zu behandeln und viele Osteopathen haben sich nach der Ausbildung im Bereich der pädiatrischen Osteopathie weiter qualifiziert mithilfe von Kursen, wie sie zum Beispiel auch vom SCCO angeboten werden. Osteopathen arbeiten häufig zusammen mit Hebammen und Gesundheitsbeauftragten vor Ort und sind darin ausgebildet zu überprüfen, ob medizinische Erkrankungen vorliegen. Sollte es ratsam sein, dass Ihr Säugling einem anderen Gesundheitsexperten vorgestellt wird, wie beispielsweise Ihrem Arzt oder Gesundheitsbeauftragten, so ihr/e Osteopath/In Sie darüber informieren. Manche Osteopathen arbeiten mit Patienten mit Behinderungen, wie Körperbehinderungen oder Lernschwierigkeiten, oder auf Frühgeborenenstationen in Krankenhäusern oder Kinderkliniken.
Säuglinge
Die Osteopathie ist eine sanfte Behandlung, die geeignet ist für Säuglinge und bei der Beruhigung und Entspannung Ihres Säuglings hilfreich sein kann. Osteopathen arbeiten manchmal Hand in Hand mit Stillberaterinnen, um Ratschläge im Hinblick auf die Haltung beim Stillen zu geben. „Kraniale Osteopathie“ ist sicher, sanft und nichtmanipulativ.
Kinder
Osteopathische Techniken eignen sich für Kinder aller Entwicklungsstufen. Die Philosophie der Osteopathie ist es, eine Person zu behandeln, nicht ein Beschwerdebild. Unabhängig vom Alter des Patienten zielen Osteopathen darauf ab, mit dem Selbstheilungspotenzial des Körpers zu arbeiten und jene Kräfte zu unterstützen, die bereits im Körper am Werke sind.
